Vom 17. Oktober bis 2. November 2025 verwandelte sich die Burgruine Königstein im Taunus zum zweiten Mal in Folge in den Schauplatz von „Halloween Frankenstein“ – nach eigenen Angaben Deutschlands legendärster Horrorshow. Unter dem Motto „The Nightmare Returns“ bevölkerten Zombies, Werwölfe, Vampire und unzählige weitere Kreaturen die mittelalterliche Anlage.
Bereits die 47. Ausgabe des Kult-Events lockte mit mehreren Themenarealen: durch den Werwolf-Wald, in die apokalyptische Welt von „The Purge“ oder in direkte Konfrontation mit Murder Dolls, Hexen und Horrorclowns in den sogenannten Scarezones. Neu 2025 war das Areal „Die sieben Todsünden“, in dem unter der Regentschaft des „Zorns“ Laster wie Neid, Gier und Hochmut in choreografierten Szenen mit direkter Publikumsinteraktion zum Leben erweckt wurden – ein Markenzeichen des Formats seit seiner Gründung.
Fotografisch war das eine völlig andere Aufgabe als ein Konzert: kein festgelegter Bühnenrahmen, sondern ein Parcours aus Nebel, wechselndem Kunstlicht und Darstellern, die jederzeit ins Bild treten können. Die Reportage zeigt genau das – von den Scarezones über die Maskenbildner-Details bis zu den Reaktionen der Besucher, wenn die Grenze zwischen Beobachten und Mittendrin-Sein plötzlich verschwindet.